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Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#31
Über die Lebensdauer von in Akkuträgern fest verbauten Akkus kann ich nichts sagen. Mein einziger AT mit festverbautem Akku ist ein schlanker Jomotech Lite 65W, den ich bei Ebay mal für kleines Geld geschossen habe um ihn als Notfall-Reserve-Dampfer in meiner Motorradjacke dabei zu haben, falls mal der iStick Pico ausfällt :-)

Aber mit Lithium-Akkus habe ich so einige Erfahrung, ich bin Modellbauer und fliege seit zwanzig Jahren ferngesteuerte Elektro-Flugzeuge. In dieser Zeit habe ich unterschiedlichste Akku's kommen und sterben sehen, in den meisten Fällen protokolliert mit einem guten Ladegerät welches auch die Kapazitäten (beim Laden und Entladen) aufzeichnet.

Daher möchte ich kurz beitragen, dass sich die Lebensdauer von Lithium-Akkus im Allgemeinen positiv beeinflussen lässt wenn man diesen a) zwischen den Entlade-/Lade-Vorgängen etwas Zeit lässt auf Umgebungstemperatur abzukühlen und b) nicht bis zur Entladeschlußspannung Energie abverlangt, sondern soweit möglich schon bei rund 50% Entladung aufhört und nachlädt.

Letzteres ist gut bei Smartphone-Akkus zu beobachten, wer seinen Akku mehrfach bis auf 15% (circa Anzeige laut Telefon) "herunterquält", hat meist deutlich weniger lange Freude an seinem Akku.
[Bild: attachment.php?thumbnail=19625]
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#32
Joyetech eGo One mit Akku 1100mAh seit September 2015 regelmäßig/täglich im Einsatz. Nach ca. 1 J. war der Feuertaster kaputt.
Der Akku war noch in Ordnung.

Joyetech eGo One Mega mit Akku 2200mAh seit Anfang 2016  regelmäßig/täglich im Einsatz, nach ca. 1,5 J. war die Elektronik kaputt.
Der Akku war noch in Ordnung.

Joyetech eGo One mit Akku 1100mAh seit Anfang 2016  unregelmäßig im Einsatz, läuft einwandfrei.

Joyetech eGo One Mega V2 im Set mit Akku 2300mAh seit Januar 2017 regelmäßig im Einsatz, läuft einwandfrei.

Seit meinem ersten Pico keine Dampfen mit fest verbautem Akku gekauft. Ich möchte auf die individuellen Einstellungen nicht mehr verzichten.
Die o.g. Dampfen mit fest verbautem Akku werden aber so lange genutzt bis sie hinüber sind.
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#33
Um nochmal auf einen Vorteil bei fest verbauten Akkus zurückzukommen:

1. Für Einsteiger in das Thema Dampfen ist es sicherlich viel einfacher mit einem fest verbauten Akku. Ausserdem
ist es oft auch noch preislich attraktiver als wenn man noch zwei 18650er und ein Ladegerät dazukaufen muss.
(jaja, ich weiss, wer am falschen Ende spart steht am Ende dann doch mit mehr Kosten da. Trotzdem, wenn jemand
erst mal schauen will ob das Dampfen was für ihn ist, der ist mit einer JustFog vermutlich erstmal besser beraten
als mit einer Corona + DNA250 Box Kombi)

2. Sehr oft viel kompaktere Bauform (Frauen beispielsweise mögen ganz oft einfach nicht so ne riesen Klopper
in der Hand halten und Ausnahmen bestätigen die Regel Zwinker )

3. Nochmal die Einfachheit: USB Stecker rein, laden, fertig. Und nicht "du musst die Akkus verheiraten! Und achte
darauf das der Akku ein Original ist. Und ausserdem musst du auf die Pulse- und Dauerlast achten!!!" usw, usf.

Davon mal ab...ich hasse ATs mit fest verbautem Akku! Warum? Ist der Akku platt kannste das ganze Gerät
entsorgen.
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#34
Ich habe noch ein Handyladegerät, das mit 0,5 A lädt, das nehme ich für die fest verbauten.
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#35
@Darthmopp

sehr schön geschrieben, die Punkte 1-3 unterschreibe ich voll Cool

Die beiden letzten Sätze hingegen : geflissentlich überlesen Tongue2
Liebe Grüße
[Bild: footer1526431864_18627.png]
"Ein Leben ohne Katzen ist möglich, aber .... sinnlos !"
Meine Lieblinge: Innokin Endura T18 & T22 / Innokin Krom-A mit Zenith / Aspire Ur-Nautilus, Mini & AIO
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#36
Meine Erfahrung mit festverbauten Akku AT's beschränkt sich auf die "Geek Vape Aegis mini"
Da kann ich sagen das die mich fast über den Tag bringen wenn ich MTL unterwegs bin ( betreibe meine Dampfe mit 20W )
2200mAh reichen da leider nicht für den ganzen Tag. Größerer Akku wäre da besser. Dafür sind Größe und Gewicht  einfach genial.
Außerdem sind die AT sehr robust. Bis jetzt kann ich auch noch keinen Verlust der Laufzeit feststellen.  Habe denn AT nun seit ca.6 Monaten im Täglichen Gebrauch. Mal sehen wie lange der AT noch in dieser Form durchhält.
Für's DL dampfen bevorzuge ich entsprechend natürlich AT's mit wechsel-Akku .
[Bild: footer1573381721_19397.png] Immer auf der Suche nach lecker Aroma
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#37
(25.01.2019, 00:55)Alexander_NRW schrieb: ...
Aber mit Lithium-Akkus habe ich so einige Erfahrung, ich bin Modellbauer und fliege seit zwanzig Jahren ferngesteuerte Elektro-Flugzeuge. In dieser Zeit habe ich unterschiedlichste Akku's kommen und sterben sehen, in den meisten Fällen protokolliert mit einem guten Ladegerät welches auch die Kapazitäten (beim Laden und Entladen) aufzeichnet.

Daher möchte ich kurz beitragen, dass sich die Lebensdauer von Lithium-Akkus im Allgemeinen positiv beeinflussen lässt wenn man diesen a) zwischen den Entlade-/Lade-Vorgängen etwas Zeit lässt auf Umgebungstemperatur abzukühlen und b) nicht bis zur Entladeschlußspannung Energie abverlangt, sondern soweit möglich schon bei rund 50% Entladung aufhört und nachlädt.

Letzteres ist gut bei Smartphone-Akkus zu beobachten, wer seinen Akku mehrfach bis auf 15% (circa Anzeige laut Telefon) "herunterquält", hat meist deutlich weniger lange Freude an seinem Akku.

Jetzt erst gelesen! Tolle und meiner Meinung nach fundierte Tipps zum Thema Akkupflege! Danke, Alexander. Smile
Lieben Gruß, Gesi  
[Bild: footer1530531469_18707.png]
Wer sagt, dass frau mit 63 Jahren nicht neugierig sein kann? 
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#38
Ist aber jetzt auch nix unbekanntes hier. Bei unseren 18650ern zb gehen wir von ca. 300 vollen Ladezyklen aus. Ein voller Lade Bzw. Entladezyklus ist von 4,2V bis runter zur Entladeschlussspannung von 2,5V. Wenn du ihn nur halb entlädst kommt das den Zyklen zugute da wir keinen vollen Entladevorgang haben. Ebenso hilft es der Lebensdauer den Akku nicht komplett voll zu pressen sondern bei 4,1V Schluss zu machen. Dazu braucht man dann schon nen gescheiten Lader der das auch kann. Wieder Thema keine vollen Zyklen...
Es fließt ein Strom von einem Ohm ...
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#39
(25.01.2019, 00:55)Alexander_NRW schrieb: b) nicht bis zur Entladeschlußspannung Energie abverlangt, sondern soweit möglich schon bei rund 50% Entladung aufhört und nachlädt.

Hast du dich da vertippt?
Bis 80% Kapazitätsentnahme sind noch schonend, bei 70% jammert die Telemetrie und dann bleiben noch 10% für die Landung und vielleicht noch ein paar Faxen auf dem Weg.
Ich weiß nicht was ein Flieger so an Strom verlangt aber den Heli würde ich für 50% Akku nicht auf den Platz stellen.
Zum Thema, man sollte die Akkus ob fest verbaut oder wechselbar nicht unbedingt Dampfen bis der Akkuträger abschaltet, häufig ist dann die Spannung unter Last schon zu stark eingebrochen. Gilt natürlich nicht für hochwertige Elektronik, die permanent die Spannung unter Last mißt, die ist aber glaube ich bei AT‘s mit fest verbautem Akku eher selten vertreten. Ansonsten sind auch hier 70-80% Kapazitätsnutzung vertretbar.
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RE: Lebensdauer von AT mit fest verbauten Akkus
#40
Mal ins praktische übersetzt für Leute wie mich:
Wenn der Akkubalken in der Anzeige Richtung "halb" geht, lad ich den Akku wieder auf. Bei wechselbaren extern, bei fest verbauten mit 500mA.
Hab mir dafür extra einen USB-Ladestecker mit "nur" 500mA Ausgangsleistung (oder Spannung? aber das sind Volt... *g*) für ein paar Euros zugelegt.
Ok so?
Lieben Gruß, Gesi  
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